Dienstag,
29.August 2008
Reifer? Entspannter?
Nein, nur mit neuer Rythmuscombo auf dem Weg ins Ungewisse..We´ll
see...
Dienstag,
12.Februar 2008
Diese Worte beschreiben
nichts. Nichts, außer der Rückkehr eines langjährigen
Freundes in unsere Familie. So viel zum Thema Kontinuität und Zusammenwachsen.
Wir sammelten Erfahrungen, doch ich scheiß auf diese Lehre. Nennen
wir es jedoch zunächst Ka-Tet, denn: (Überraschung!!!) es
fühlt sich richtig an. Lady Chase ist älter geworden, zur
Zeit ein wenig depressiver, ab und an auch runder denn je. Ihr Puls
schlägt. Und: sie verweilt wieder dort, wo sie hingehört.
Im Hafen.
Im Eversween, ein
Stockwerk tiefer als zuvor, nun allerdings mit liebenswerten Nachbarn.
Einem Spiegel der Vergangenheit. Danke ihr Steine, danke Vergangenheit.
Zurück in die
Zukunft. Auch wenn uns niemand vermisst hat, wir leben (immer) noch..
Sonnabend,
16.Juni 2007
Ich glaub es kaum.
Die offizielle Feuertaufe mit Bravour (in aller Bescheidenheit ist dies
zu behaupten) bestanden. Das MarX hat uns gut getan. Ob der schlechten
Organisation und eines immer noch nicht erfahrenen Endergebnisses gab
es Grund zum Feiern. Verspieler wurden mit einem Lächeln bewältigt
und ein jeder sah uns den Spaß auf der Bühne an. (Wie der
Kommentar einiger unabhängiger Zuschauer belegte: "War ja
ne geile Show, aber ihr ward auch alle besoffen oder?") Zu meiner
persönlichen Verteidigung: Ich war Sänger und Roadie/Fahrer
in Personalunion..Ansonsten wird klar, dass da was Neues zusammenwächst.
Neuer Sound; neuer Umgang; neues Glück..Hoffen wir, dass es diesmal
ein wenig kontinuierlicher von statten gehen kann. Nächstes Projekt:
Rockt die Insel!!
Sonnabend,
14.April 2007
Totgesagte Leben
länger. Deutschland verzeichnet Konjunktur, der kleine Eisbär darf leben
und auch abbeychase reitet auf der HappyNews-Welle mit.Der erste Auftritt
in dem bisher bescheidenen Jahr 2007 steht an und dieser verspricht
zumindest vom drumherum sehr interessant zu werden. Seit einem halben
Jahr nicht mehr den Duft der Bühne verspürt und diesen jetzt gleich
als Einstieg mit deutschen Größen wie Madsen oder Muff Potter zu teilen
ist schon starker Tobak. Ergo: Ärsche hoch und Augen auf im Klangverkehr,
wir müssen üben, wollen wir wirklich zu alter Tagesform auflaufen..Glaube
dennoch lieber Leser, dass jeder von uns verstanden hat, dass es wieder
ernst wird und das Blut und Schweiß fließen müssen, um anderen deutschen
Bengels zeigen zu können, dass auch Wilhelmsburg/Schnelsen/Altona/Rönneburg
ziemlich dicke Cojones hat..In diesem Sinne
VIVA SENORA CHASE!!
Donnerstag, 5.April
2007
Hallo?? Ist noch
irgendwer da draußen? Zeit strich ins Land, und mittlerweile tut sich
was bei uns.
Die "beiden Neuen"
haben mittlerweile Gesichter auf dieser Seite und auch musikalisch lassen
sich langsame aber stete Fortschritte verzeichnen. Wir werden wieder
eine Einheit (allesamt mit einem krudem Humor ausgestattet, um ehrlich
zu sein lachen wir mehr als dass wir musikalisch aktiv sein würden,
aber das fühlt sich gut an..) Weiterhin lassen sich Erfolge verbuchen,
indem die ersten Gigs am Horizont zu sehen sind. Der Druck steigt, Aufbruchstimmung
ist nur förderlich.. Und sonst? nun ja, mit alten Lieben haben wir mangels
Gegenseitigkeit abgeschlossen, mit manchen halten wir glücklicherweise
dennoch Kontakt. Wir haben erneut die Tapete gewechselt, Thomas und
sein böser Geldeintreiber Burkhard, den ich idealiter noch nie kennenlernen
musste, bieten mehr Platz und ein Sofa, was zumindest ein entspanntes
Proben evoziert.. Nun denn: also grundsätzlich soll dies hier ein erstes
Lebenszeichen sein, wir sind wieder da, Phoenix aus der Asche, wenn
auch noch mit steifen Flügeln..
Anerkennung ist
eine Pflanze die vornehmlich auf Gräbern wächst - Robert Emil Lembke
(1913 -1989),
deutscher Journalist und
Moderator
Sonnabend, 16.Dezember
2006
Blutige Wunden mit salziger Zunge geleckt. Der Sturm
zieht vorbei. Mal wieder..
Wir ziehen aus. Aus
um die anderen zu finden. Wo sind sie? Sie sind wir. Wer wollen wir
sein?
Wir ziehen aus ins verfi§%te
11.Jahr, um "endlich" mal wieder bei Null anzufangen. Wer will schon
nach vorne schreiten? Was bleibt ist... Nichts Neues? Stetig grüßt der
Band-Wurm? Es hat nicht sein sollen.. Mal wieder nicht.. Zehn Jahre
Bühnen-Jubiläum klingt gut oder? Zehn Jahre drei Mitglieder konstant
zusammen geblieben. Auch nicht schlecht Zehn Jahre Berg- und Talfahrt.
Inkonsistenz, der Name bleibt.. falls wir jemals eine Geheimtour starten
sollten, dann nur unter diesem Pseudonym... Doch mal ehrlich, das ganze
hat mehr Geschichte und Substanz als Spinal Tap (ohne i-Punkt) jemals
hinbekommen hätten. Wir sind nicht konsistent, aber immerhin schon
amüsant und filmreif für Außenstehende. Vielleicht ist
das der Schlüsel nach zehn Jahren.. Erkenntnis = Schicksalsschabernack...Weshalb
also das Ganze? Warum jedes Mal wieder von vorne, wozu immer noch die
stete Frage, was nun als nächstes passieren mag? weil wir es lieben..
weil jeder einzelne Ton den ganzen Scheiß wert sein möchte, weil
Dinge einfach passieren, weil wir nicht mehr anders können.. weil es
weiter geht..
Wo war ich? ach ja wir ziehen aus.... im wahrsten
Sinne des Wortes.. Lebe Wohl Eversween!!
Sonntag, 30.April 2006
Puppentanzen leicht gemacht, wenn Wonnemonat Mai erwacht.
Glaube, Aphrodisiaka samt aufreizender Kleidung regieren diese eine
Nacht, auf die es scheinbar jedem zweiten geschlechtsreifen Individuum
ankommt. Nicht nur die Bäume schlagen aus. Glückwunsch Gastronomie,
Gratulation Tanzsalon!
Zum Tagesgeschehen: Konzerte planen schwer gemacht.. Ein Unglücksfall
im Cellarspookies-Universum beraubte uns der Gelegenheit, geballte Insulaner-Musikenergie
in die Honigfabrik zu leiten. Bleibt nur gewünschtes Beileid beiderseits,
wobei das Kümmern um musikalische Mitstreiter weniger Probleme bereiten
sollte, als das Finden eines neuen Proberaumes. Sollte ein gewitzter
Leser einen freien Proberaum kennen, so möge er dies vermelden, wir
geben dann den Spookies Bescheid..Unsereins wird schauen, adäquaten
Konzert-Ersatz zu finden..
anceps malum urget - Titus Livus, römischer Historiker -(aus: ab
urbe conditia)
Donnerstag, 27.April 2006
Dies ist die Reinkarnation. Noch besser, in unserem
und eigentlichen Sinne, dies ist der Avatar. Eine datengewordene Gottheit
auf Onlineebene, die der gute Alex uns da hingezaubert hat. Unser Kind
hat ein wenig abgenommen, dafür aber auch insgesamt weitaus weniger
Falten. Stolz begleitet uns und vor allem auch den Schöpfer..
Genug der Gefühlsduselei, es hat sich einiges getan. Wie der eine oder
andere bemerkt hat, haben wir endlich eine EP herausgebracht. Dank gebührt
uns, aber auch dem geduldigen Ronny Henseler, der sich mit uns gute
5Tage um die Ohren , die Betonung liegt auf Ohren, schlug. Weiterhin
sei Hendrik Brückner gedankt, der uns einige tolle Fotos knipste. Dem
Rest der Welt (jeder weiß, wer sich gemeint fühlen darf) sei ebenfalls
gedankt.. Bewegung an allen Enden. Auftritte in naher Zukunft, denn
alles Gute bringt der Mai, auch neue Songs, Lebenswerkvariationen provozieren
Endorphine für jederman(n) und jederman(n) schließt Phasen ab. (okay
das war mal was Privates)
Unbekanntes Territorium so scheint es, der letzte Eintrag lag bei nineeleven.
Rostige Finger beschränken den Redeschwall. In diesem Sinne, so sei
es. Letzter Hinweis: Zwanzig Jahre Tschernobyl ändern nichts an der
Tatsache, dass Menschen nichts dazu lernen. Aber wir wissen mittlerweile,
dass Aktentaschen auf dem Kopf nicht vor Bomben schützen und verseuchte
Lastwagen sich nicht einfach abspülen lassen. Beste Voraussetzungen!
Heute vor 61 Jahren, Befreiung des KZ Kaufering/Landsberg, wenigstens
das hat Europa hinter sich. China ist heute mal geschenkt, soll ja heut
zum Feiern, dass diese Seite wieder existiert.
Das heißt: ich bin kein ausgeklügeltes Buch, ich bin ein Mensch mit
seinem Widerspruch - Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) deutscher Dichter
Sonntag, 11.September 2005
11.September? Da war doch was? Stimmt, verkaufsoffener
Sonntag. Und ein taktisch (un)kluges Statement gegen den Terror? Mit
Sicherheit - ja ja die Sicherheit - schlichtweg Zufall, dass dieser
Termin auserkoren ist, die Wirtschaft anzukurbeln. Solch Laute zogen
die letzten Wochen durch die Bevölkerung. We´ll see i guess. Panic
is all we need. Best greetings to London! Doch von globalen, demagogisch
wertvollen Verschwörungstheorien zu lokalen Hiobs-Botschaften.
Sollte einer von uns demnächst jenem Gott begegnen, der für
unsere Rockerkarriere verantwortlich ist, so dürfte Blasphemie
seine geringste Sorge sein. Schicksalsschabernack - ja der aus unserem
Song Dius Fidius- hatte mal wieder einen seiner großen Auftritte.
Just eine(!!!) Woche vor unserem lang ersehnten Studiotermin, erwischt
er unseren Schlagzeuger, reißt ihn vom Rad und zertrümmert
seinen Arm. Witzig. Hast du nicht mehr zu bieten? Sein Arm ist noch
dran! Und Freundin Fortuna? Bist du im Urlaub? Könntest dich ja
mal melden, wenn du zurück bist. Der geduldige "Fan"
wird somit noch ausharren müssen, bis die Extremitäten Flo´s
wieder voll einsatzfähig sind. Doch lieber Leser frag erstmal uns!
Zum Kotzen ist noch der freundlichste Ausdruck für den musikalischen
Gemütszustand. So lange wird dann wohl ein wenig kleinkreativ gearbeitet.
Heute wird allerdings erst einmal gefeiert! (siehe 07.September) Wir
lassen uns doch nicht von so etwas unterkriegen! Bastardo!
Ironie ist keine Waffe, eher ein Trost der Ohnmächtigen - Ludwig
Marcuse (1884 - 1971) deutscher Philosoph
Mittwoch 07.September 2005
Herzlichen Glückwunsch Michi! Mögen all deine
Träume und Wünsche in Erfüllung gehen und mögest
Du uns dabei berücksichtigen *g*
Freitag , 26.August 2005
Nichts Neues in unserem Lager. Der ersehnte Studiotermin
verschiebt sich auf Mitte September und neue Songs nehmen Gestalt an.
Nach Urlaubserfahrungen wird das Sommerloch gestopft und die Motivation
wächst, der Welt endlich wieder in den Allerwertesten zu treten,
wenn nur das Alter nicht wäre und die Zukunft nicht anderweitig
Anfragem stellen würde *g*. Vor gut einem Jahr waren wir weitaus
dekadenter unterwegs und spielten, wo immer wir nur konnten... Naja
es hat beides Vorzüge. WIr haben DoKo wieder entdeckt und haben
auch so viel Spaß! Eine erfreulichere Nachricht und hoffentlich
nicht wie damals zu Hofa-Zeiten letzten Jahres nur eine Legende... ANIMALIZE
(ex-Arise und 1000 Steine-Freunde) kehren auf die Bühne zurück!
Es soll wieder die Hofa sein, und diesmal klappt es bestimmt, leider
werden wir nur von unten zuschauen können, aber dennoch herrscht
(a)riesige Freude. Diese muss jetzt nur noch bis Oktober halten und
dann Realität werden... Genug fürs Erste.. Es herrscht Wahlkampf...
"Der beste Weg, im Volk Strafbares zu verringern: Schau den Literaten
auf die Finger" - Guan Dse (300 v. Chr.) chinesische Schrift
Donnerstag, 07.Juli 2005
Glücklich? Wer ist das schon? Alles ist schön;
zufriedener denn je sollte jeder Einzelne das fassen, was offen steht,
eine reiche Zukunft, harmonische Klänge und endlich positive Resonanz
samt Anerkennung. Danke für die geile Zeit! Es soll nicht die letzte
gewesen sein! Alles was wir brauchen ist Glaube! Zerstört den Wurm,
der euch zerfrisst!
"Longing for what has been lost. Longing for what hasn't been obtained!
It's a small cost ! We've got the past, lost the future, only now we
wait. Hold on, hold on! We'll be with you soon ! We'll be with you!"
- Dredg - Sanzen (amerk. Rockband)
Montag, 13.Juni 2005
Zeit verstreicht ins Land. Fragen bleiben, Antworten
gehen und kehren doch nicht zurück. Einzig allein jene Gewissheit
bleibt in unseren bescheidenen Kreisen: Wir sind glücklich. Das
Set scheint schöner denn je. Experimentelle Jams schaffen regelmäßige
Geistesorgasmen (Mike Patton hüte dich, sofern wir das uns jemals
merken würden) und die Feststellung, dass unser Quintett durch
einen Freund bereichert wurde, wächst ins Unermessliche. Danke
Schicksal! Ein unbestimmtes Gefühl veranlasst uns zu der Hoffnung,
dass wir auch demnächst aus unserem Schatten heraustreten können,
um einem größeren Teil der Welt, unsere Liebe zur Musik zeigen.
Während Proberaumnachbarn Videos herausbringen, und andere Bekannte
wohlverdient große Bühnen erstürmen, feilen wir an den
Aufnahmevorbereitungen und hoffen, Dir Leser im Herbst endlich (auf
CD) festgebrannten Input zu präsentieren. Bis dahin allerdings
gedulde Dich, sei Poet deines Lebens, schreibe indem du siehst und hörst,
und erscheine fleißig in "unseren heiligen Konzerthallen", um
zu fallen..
"Geduld aber bringt Erfahrung; Erfahrung aber bringt Hoffnung; Hoffnung
aber lässt nicht zuschanden werden" - Römer 5, 4-5
Sonntag, 27.Februar 2005
So soll es also sein; wir haben es geschafft. Der Emergenza-Rock
wurde in der ersten Runde überstanden und wir taumelten uns mit
96 Stimmen und somit 5 Nennungen mehr als Platz 5 in die nächste
Runde die heiligen Hallen des KNUST. Auch hier sei all denen gedankt,
die uns eine Stimme gegeben haben. Erneut tat es gut, dass die Stimmen
nicht nur von Freunden kamen, sondern auch von Wildfremden. Ich darf
mich glücklich schätzen, jetzt eine Connection beim Hamburger
Berg zu haben und unsere Referenzliste wurde mal wieder positiv bestärkt.
TOOL; die Queens; Deftones und Incubus wurden an jenem Abend genannt
und als hätten die Menschen unsere Startseite studiert, fielen
diese Namen in verschiedenen Zusammenhängen. Schön ist hierbei
aber, dass uns dennoch Eigenständigkeit zugesprochen wurde. Juhu,
wir sind Individuen *lol* Auch sehr schön war die Aufforderung,
dass ich meine Texte weiterhin auf deutsch verfassen solle, denn das
bedeutet zum einen es wurden deutsche Worte verstanden und zum anderen,
dass ich meine mangelnden Englisch-Fähigkeiten nicht vorzeigen
muss *g* Ein Rat den man vielen deutschstämmigen Bands geben sollte;
ich meine, die wenigsten in diesem Land, sind dieser Sprache so mächtig,
dass sie metaphorisch werden könnten. Doch zurück in die Zukunft:
Wir planen vernünftige Aufnahmen und ein neues Set (nicht komplett
aber zum Teil) dann streben wir immer noch Gigs außerhalbs Hamburgs
an und haben im LOGO auch sogleich Brüder im Geiste gefunden. Indica,
eine Band, die ich schon mal erwähnt haben sollte, strebt Ähnliches
an, weshalb dieser Name demnächst eventuell im Zusammenhang mit
AbbeyChase öfter fallen könnte. Doch primär gilt eine
vernünftige Aufnahme. Das LOGO bot den richtigen Aufnahmesound,
aber wir nicht die adäquate Leistung. Naja passiert. Dafür
lernen wir gerade wieder wie man jammt, sogar auf der Bühne, es
ist wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht. Letztes Ziel wird es
sein, diese Seite auf Vordermann zu bringen und die nötigen Details
zu ändern. Und sonst? Nunja: selbst die genialste Band des (Parallel)universums
ist nicht davor gefeit, seine Anhänger zu enttäuschen. The
Mars Volta versprachen mir zum zweiten Mal den größten musikalischen
Sex meines Lebens und fragt man meine Ohren, sie würden dies voll
und ganz bestätigen, auch wenn das erste Mal irgendwie noch besser
war. Doch wie jeder göttliche Sex war auch dieser viel zu kurz,
weshalb man um 22:20 Uhr das Dock´s, welches jetzt anders heißen
möchte, verließ und sich dachte: "Verdammt, was mache ich
mit diesem angebrochenen Abend?". Ein Teil von uns zelebrierte die Tanzwut
so wie vor zehn Jahren, im Kaiserkeller. Der Rest entschied sich für
die gesetztere Variante und aß Döner bis kurz vorm einschlafen.
Keine der beiden Varianten, kann glaube ich die Verärgerung - Verwunderung
wieder aufheben, die nach diesem Konzert vorherrschte. Mitunter eine
interessante Woche, die heute erst einmal ganz entspannt reflektiert
werden soll.
"Nein das kann sie nicht verletzen, ich will sie nach ihrem Verdienst
überschätzen!" - Karl Kraus (1874 -1936), deutscher Lyriker
Sonntag , 13.Februar 2005
Nun ja; Ende gut alles gut! Innerhalb einer Rekordzeit
von gut 32 Stunden ist es uns möglich gewesen einen neuen Schlagzeuger
aus dem Hut zu zaubern. Flo heißt der gute Mann und ist alles
im allen mehr als irgendein Ersatz! Willkommen in der Familie! Nun kann
endlich wieder gerockt werden. Die Vorfreude gilt natürlich unserem
ersten gemeinsamen Gig. Auch wenn dies nur eine halbe Stunde Spaß
bedeutet, so sehnt sich das Lazarett "Eversween" vom ganzen Herzen danach.
Neue Songs sind auch schon in Planung, wenn auch nicht zu jenem 23.Februar.
Ansonsten: Ashton! hat uns den Becks-Bandbattle-Platz geklaut, aber
das macht uns nichts, wir trinken eh lieber Maternus oder Astra *g*
Aprospros Battle: Wir durften Ohrenzeugen des Highnoon Bandbattle Finales
2005 sein und haben festgestellt, dass Härte nicht nur durch die
H-Saite kommen darf; dass Deutschlands Musikszene wirklich (zu) viel
amerikanischen Einfluss besitzt; dass Vorbilder nicht immer zur Individualität
verhelfen; dass Grunge als Gefühl glücklicherweise noch nicht
tot ist und dass der HVV mit dem durchgängigen Bahnverkehr eine
der vernünftigsten Einrichtungen des Jahrtausends veranlasst hat.
Das hiesige Wochenende wurde abermals von uns allen genutzt um Liebe,
Glückseligkeit und dicke Köpfe zu unterbreiten. Lang lebe
die Heilsarmee Abbey Chase..
"Ich bin härter als hart, ich gedeihe im Dreck" - Micha aus
der 2004/05Big Brother-Staffel; deutscher Idiot
Dienstag, 18.Januar 2005
Ein frohes neues Jahr euch allen; abermals viel Zeit
vergangen seit ich das letzte Mal geschrieben habe, doch die jüngsten
Ereignisse zwingen einen förmlich dazu. Wir sind derzeit ein Quartett
und es macht mich traurig, wie wenig Ehrlichkeit und Treue in unserer
kleinen Welt zählen. Stetes Nehmen ohne zu geben scheint Beziehungen
halt doch nicht ewig haltbar zu machen. Doch genug der Kollegenschelte.
Es ist einfach viel schiefgegangen, Schicksalsschabernack hat wieder
zugeschlagen. Musikalisch war das letzte Jahr dennoch ein Hit und wir
durften auch bereits einmal in diesem Jahr spielen. Als LOGO-Hausband
fungierten wir am 05.Januar vor gut sechzig Leuten und obwohl unser
Stammpublikum nicht anwesend war, wurde getanzt und geschwitzt, ein
guter Start, wenn auch technisch nicht so rund wie letztes Jahr. Weihnachten
und Silvester stecken tief in den Knochen, na ja dieses Jahr heißt
es weniger Körpergifte. Dank gilt hier noch mal Floorrecords speziell
Stefan für diesen tollen Abend. Projekt Husum ist nicht vergessen.
Und sonst so? Außer unserer Suche nach dem/der Einen und Plänen
wirklich irgendwann ins Studio zu gehen, soll es das gewesen sein.
"Heuchelei ist das schwierigste und anstrengenste aller Laster.
Man kann ihr, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich
frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr" - William Sommerset
Maugham (1874 - 1965); britischer Schriftsteller
Sonntag, 21.November 2004
Der Monate zwei seit dem letzten Eintrag in unser heiliges
Buch. Dabei gäbe es eine Menge zu berichten. Immerhin drei Auftritte
und ein Song im Studio wiegen sich in dem Ruhm, zum Jahresabschluss
dazu zu gehören. Es wäre müßig, all die kleinen
Anekdötchen im Nachinein aufleben zu lassen, aber dennoch soll
die eine oder andere Geschichte hier seinen Platz finden, aber Vorsicht:
Grundtenor Traurig meldet sich zu Wort... So lässt sich zwar anmerken,
dass die letzten beiden Auftritte in der Honigfabrik und im Headbangers
auf ihre Art jeweilige Erfolge aufwiesen. Fraglich bleibt, ob man nicht
lieber einen Gig hätte spielen sollen, um dort all die positiven
Momente zu ballen. War die Zuschauerzahl bei dem einen Konzert durchaus
stimmig, konnte das andere Konzert eine weitaus angenehmere Atmosphäre
auf zwischenmenschlicher Ebene verbuchen. Eine Wertigkeit beider Verhältnisse
soll hier nicht geschehen und auch sollte jeder Eingeweihte wissen,
bei welchem Umstand es sich um welches Konzert handelt. Falls nicht
so sollte er eventuell einfach mal sich selbst reflektieren und auf
Verhaltensmuster wie Arroganz, Böswilligkeit und Hang zum Bescheißen
überprüfen. Was die Hofa speziell betrifft, so möchten
wir hier der Tanzfraktion um Marcel, Basti und Lil´Bro Gordo danken,
die ein wenig Schwung in die Bude brachten. Wir werden versuchen ein
paar tanzbarere Nummern zu kreieren, um die Trombosegefahr noch weiter
zu reduzieren. Zwischenstation davor war die Motte, in der wir sehr
netten Betreiber begegneten, gutes Essen bekamen, krasse düstere
Bands mit sehr netten Menschen kennenlernten und seit langem mal wieder
auf der Bühne Soundprobleme hatten. Dafür aber ein souveräner
Auftritt mit netter anschließender Feier. Fazit....... nett Nichts
desto trotz können wir somit sagen, dass dieses eine Jahr zu unseren
bandtechnisch schönsten und auch intensivsten zählt. Wir durften
häufig genug die Parallelen zu gutem Sex und miteinander musizieren
erfahren und auch, dass die Band ewig eine Familie samt seiner Vor-
und Nachteile sein wird und jeder dort seinen Platz finden kann. Hiermit
bedanken wir uns bei: UNS! Auch Dir lieber Leser gilt Dank, fürs
Anschauen dieser Seite, fürs Nachdenken und eventuell auch für
das Musik hören... Solltest du zu einem unserer treuen Anhänger
zählen, die wir so häufig in verschiedensten Locations erleben
durften, die in guten wie in schlechten Sounds bei uns waren, mit uns
feierten, meckerten und auch das eine oder andere Fläschen Gerstensaft
auf unser aller Wohl hoben, so sei dir gewiss, dass sich just in diesem
Moment fünf lustige Gestalten vor deinem geistigen Auge verneigen.
Wir hoffen auf das nächste Jahr, in dem wir endlich musikalische
Qualität im hörbaren Format produzieren und auch weiterhin
die Rampensau rauslassen werden. Zum Winter etwas Trauriges: Eine der
besten deutschsprachigen Bands im semiprofessionellen Bereich verlässt
uns auf dem gemeinsamen Weg aufwärts. Es schmerzt, zu sehen wie
eine Band gerade auf dem Höhepunkt ihrer musikalischen Laufbahn
das Handtuch schmeißen muss. Dafür allerdings wurde ich Zeuge
ihres (aller)letzten Auftritts. Ich danke dieser Band für eines
der emotionalsten Ereignisse dieses Jahres. Noch nie waren Energie und
Emotion so präsent und mit jedem Atemzug spürbar. "Ehrliches
Adrenalin" trifft "Tränenblick". Danke AUNT SALLY für wundervolle
sieben Jahre. Auch wenn sich unsere Wege später immer nur sporadisch
kreuzten, bleibt stete Bewunderung und die geistige Übereinstimmung
in der Defintion von Rock. Grenzenlos und ehrlich. Alles Gute auf eurem
weiteren Lebensweg.... Noch mehr Trauriges: Gerade die Liebe zu seiner
Heimat sollte einen Menschen nicht von der Realität fern halten.
Wilhelmsburg lebt immer noch in seinem Schatten und periodisch zeigt
dies expliziten Ausdruck. Dennoch: wir lassen dich nicht im Stich...
In diesem Sinne: Auf ein Neues Jahr und eine derweil besinnliche Zeit
..
"partir, c´est mourir en peu" - französisches Sprichwort
Dienstag, 21.September 2004
Zwei Auftritte des anstehenden Live-Quartetts sind
überstanden und die Bilanz verheißt gutes Mittelmaß.
Mit viel Pech kämpften wir uns am 11.September durch den Außenmühlen-GiG.
Regen prasselte noch während des Aufbaus auf die eifrigen Helfer
(uns eingeschlossen) und der Hunger schmerzte in den tiefsten Regionen
des Musikerkörpers. Gyrospide sei Dank wurde letzteres Problem
vorzeitig gelöst und nachdem alle Bandmitglieder ausgeschlafen
waren, durften wir das Harburger Volk ein wenig (er)wecken. Dies geschah
allerdings mit steten Patzern und Wegfall von gesamten Instrumenten
dank mangelnden Stroms. Schade drum denn die Bühne und die PA waren
an sich sehr imposant. Doch trotzdem kann man den Abend dank der geilen
Location (schaut euch mal die Freiluftbühne an der Außenmühle
an), den anderen klasse Bands (speziell JUAN!!) und den netten Organisatoren
als gelungen bezeichnen. Dank gilt allen Beteiligten und Euch Zuschauern,
die sich trotz Wind und Wetters zu uns durchkämpften. Etwas enttäuscht
waren wir hingegen von unserem Auftritt, bzw. speziell von der Zuschauerzahl
im LOGO (17.September - Umlandt´s Geburtstag). Immerhin 131 Leutchen
wagten sich in die Hölle und konnten mit Taurus und Abbey Chase
an sich auch eine ganz nette Show sehen. Jedem einzelnen sei gedankt,
der uns unterstützt und das LOGO somit vor dem „Ruin“ bewahrt hat.
Den anderen soll nun keine Schelte folgen, aber dennoch muss man gestehen,
dass unsere Erwartungen weitaus höher waren, als der Zuschauerschnitt
uns nun wirklich aufzeigte. Viele bekannte Gesichter fehlten leider
und mitunter vergraulten wir auch noch das (hauptsächlich blutjunge
weibliche) Publikun von Taurus, was offensichtlich nicht nur an unseren
feschen Hawaii-Outfits samt eines unfreiwilligen Unterwäschenmodells
gelegen haben kann. Viele sagten uns im Nachhinein es wäre unser
bester Auftritt bisher gewesen und generell war die Resonanz positiv,
die Stimmung auch gut, aber trotzdem war der erste Frust explizit vorhanden,
denn wer wünscht sich nicht ein volles Haus im LOGO und dadurch
evtl. das Prädikat "Öfterspiellassenswert" bzw. "Rathaus-/Hafenrockreif".
Dank des Hamburger Bergs und sehr netter Begleitung wurde der Abend
trotzdem sehr schön und euch allen sei gedankt. Wir sind stolz
auf dieses Jahr, mit allem und jedem, der oder das dazu gehört.
Nun noch ein paar heiße Insiderinformationen: Pad durfte an der
Außenmühle sein erstes Autogramm geben --der jungen Dame
sei gedankt!-- und Michi erhielt im LOGO seinen ersten Damenslip --
der Dame sei noch mehr gedankt! Irgendjemand von uns wird diesen bestimmt
bei Gelegenheit mal zurückgeben*g*--, Baco wird regelmäßig
auf der Straße angesprochen (und es ist ihm egal, dass es immer
die selbe Person ist; denn aller Anfang ist schwer), Sven hat ´nen Groupie
und Claas...schreibt "Keine Liebe; Arschf%&; Arschf%&" auf seinen neuen
selbst gebastelten Hocker..na, wenn das mal nicht was ist. Nun denn,
seid alle gespannt auf die Honigfabrik, bei der Legenden und alte Zeiten
wieder aufleben dürfen. Weiterhin darf die Referenzliste auf unserer
Startseite erweitert werden. Nach den letzten beiden Gigs und einigen
Zuschauern zufolge dürfen nun auch Namen wie "KingCrimson" oder
"Muse" oder "Birth Control" hinzugefügt werden. Danke für
die Blumen!! Außer "Placebo" und "Blümchen" lassen wir uns
alles gefallen. Letzte heiße Info: Auf dem Berg treiben sich neben
Abbey Chase auch noch weitere Stars von morgen herum. So wurden Mitglieder
von "Mad Doggin" (eines jobbt in der 99CentBar) und auch von "Manga"
beim unfleten Biersaufen beobachtet, ein Verhalten, was den sauberen
Jungs von Abbey Chase natürlich nie in den Sinn kommen würde.
In diesem Sinne bleiben wir sauber, abstinent und bereiten uns seelenruhig
auf die nächsten Gigs vor. Nebenbei werden wir unseren Dachboden
renovieren und Geld fürs Studio erbetteln.
"In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht
zu bekommen, was man möchte und die andere ist, es zu bekommen"
- Oscar Wilde ( englischer Schriftsteller, 1854 - 1900 )
Freitag, 3.September 2004
Rückblicke können so schön sein; unser
politisches Engagement in musikalischer Form am vergangenen Wochenende
hat Früchte getragen. Wir erhielten einen Folgeauftritt und ein
paar neue Fans. Und wir können behaupten, dass wir echte Skandalrocker
sind. Immerhin machte sich eine beherzte 90 Jahre junge Frau aus dem
naheliegenden Altersheim auf, unserem Unfug ein Ende zu bereiten und
uns mit Scheibenwischergesten einzuschüchtern. Aus ihrer Sicht
eine Heldentat, die fruchtete, denn nach ihrem Auftritt beendeten wir
den unseren, gerade noch rechtzeitig bevor die Polizei kam. (Was sie
nicht wissen kann: Sie erschien beim Schlusspart unseres letzten Songs
- sei ihr der Erfolg vergönnt! ) Amüsant war allerdings, dass
die Polizei erwähnte, dass auch Beschwerden vom Schwarzenberg (für
die Harburger: wir spielten bei der Lämmertwiete) kamen, welcher
ein wenig weiter weg ist. Manowar sei wachsam, hier kommt Abbey Chase!
An alle Hamburger: Unterschreibt gegen den Verkauf der Hamburger Wasserwerke!!
Weiterhin? Die meisten werden mit Sicherheit einen Newsletter bekommen
haben, und sollten sich ansonsten mal in der Rubrik Gigs umschauen.
Wir erkämpfen uns gerade das 1 1/2 Stunden Programm fürs LOGO,
kreieren Sticker und erfreuen uns ansonsten der anderen reizvollen Aufgaben
in naher Zukunft. Morgen darf unserem Mentor Bernd im LOGO zugeschaut
werden.
"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man
ginge" - Kurt Marti (schweizerischer Theologe und Schriftsteller, 1921
- [...] )
Dienstag, 17. August 2004
Merhaba; ein turbulenter Monat ist fast vergangen,
seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Was es zu berichten gibt?
Tops und Flops geballt an einem Wochenende, neue Auftritte in Aussicht
(siehe GIGS), Stammlocation Hamburger Berg zu Hauf unsicher gemacht
(Details werden diesmal verschwiegen..), an sich eine ganze Menge neuer
interessanter Geschichten.. Hauptmerk sei dennoch das vergangene Wochenende
vom 13.August. Mit jenem Freitag soll auch begonnen werden, in der Hoffnung,
dass unsereins dieses (zu erwartende) Trauma rapide verarbeitet: Stadtteilfest
in Hamm, genauer gesagt "Hamm lebt" im Hammer-Park Stadion. Unserer
kleinen Combo kam die Ehre zuteil diesen Abend gegen 17 Uhr zu eröffnen.
Doch bereits im Vorwege zeichnete sich ab: das wird eng. Ein sehr akribisch
arbeitender Lichtmischer befand sich gegen 16:30 Uhr immer noch auf
der Bühne, um die Scheinwerfer milimetergenau einzustellen. Im
Hintergrund dröhnte stetig eine durchs Mikro gepfiffene Trillerpfeife
und das reguläre Geseier ihres Besitzers, wann denn welches grandiose
Jugendteam (namentlich: Kickers, SchiselDisels oder KanakAttak) beim
StreetSoccer wohin laufen müsste, um nicht die 0:3 Punkte-Wertung
zu erhalten. Der junge Mann schien aufgeregt, versprach sich des Öfteren
(oder hatte er getrunken?), was an sich ja nicht weiter tragisch ist.
Sein Problem war viel mehr sein Vergessen, dass ein Mikrofon seinen
Zweck darin hat, dass man auch ohne zu schreien verständlich ist.
Nichts desto trotz kam kurz vor 17 Uhr der zweite Mischer auf uns zu,
fragte, ob wir von der Band wären, und nach Affirmation dessen,
warum wir uns nicht bei ihm gemeldet hätten, schließlich
würden wir auch Soundcheck machen. Eine Information, die Veranstalter
Peter verschwiegen hatte, indem er zu uns meinte, "Fünf vor Fünf
ankommen und LineCheck" würde reichen. Nicht tragisch aber irritierend!
Also machten wir uns ans Werk..und mussten uns die Monitore mit dem
freundlichen Ansager des StreetSoccer Turniers teilen. Wir erhielten
nach dem Check die Order, später anzufangen, genau nach Abpfiff
des Turniers, was Veranstalter Peter legitmierte und weiterhin meinte,
dass sich eh alles nach hinten verschieben würde. Letztendlich
eröffneten wir gegen 18 Uhr "Hamm lebt" in musikalischer Hinsicht.
"Hamm leer" hätte bereits vorher gepasst und auch jetzt schienen
die Massen nicht wirklich zu strömen, was mitunter an unserer vorher
angekündigten nicht zwingend stadtteilfesttauglichen Musik gelegen
haben kann. Wir rockten dennoch für uns, in Vorfreude auf Elbrock,
und aus dem Augenwinkel konnte man nach drei Songs bereits Peter in
Richtung Bühne kommen sehen. Wir erhielten auch von fremden Menschen
Applaus und immerhin blieben sie bei ihrer Wurst sitzen. Nach Song Fünf,
genannt "Hamburg", war es dann soweit: der ambitionierte Veranstalter
stürmte auf die Bühne und unterhielt sich bei einer nicht
geringen Lautstärke mit mir und verwies uns auf Zeit und ähnliche
Faktoren, weshalb demnächst hätte Schluss sein müssen.
Nach abgebrochenem Song folgte Frustfressen im Catering-Zelt (immerhin),
die obligatorischen Musikerlügen (War gut Jungs!) und die Faszination,
dass ja auch der Peter mit seiner Band spielte, und direkt nach uns
seine Rock´n´Roll Nummern performte... Nichts für ungut, aber es
wirkte alles ein "bisschen bitter". Hätte der gute alte Mann sich
nicht wenigstens das Tape von uns anhören können, wenn man
ihn darauf hinweist, dass es nicht unbedingt "klassische" StadtteilfestMusik
ist und dass unsere Musik eher der härteren Gangart entspricht?
Musste er uns eine Stunde Spielzeit versprechen? Wir hatten damit gerechnet
Bonbons an den Kopf geschmissen zu bekommen oder "Buh-Rufe" zu vernehmen,
aber dass wirklich jemand die Bühne stürmt, das hatte keiner
von uns kommen sehen. Wir Revolutionäre! *g* Schade im Nachhinein,
dass wir nicht von der Polizei abgeholt wurden, das wäre Publicity,
die uns genutzt hätte und im Trend zu liegen scheint, wie unsere
ehemaligen Highnoonbandbattle - Kollegen "The Big Bang" vor Kurzem auf
dem Hamburger Berg bewiesen... Tag Zwei dieses Wochenendes. 14.August
2004 - ELBROCK! Mit einem Kater von Garfields Statur machte ich mich
mittags auf, um den Vorbereitungen für eine Legende dienlich zu
sein. Nach einigen Blutblasen am Körper und BigBrother-ähnlichen
Aufgaben, standen schließlich auch beide Zelte, die PA und nach
einigem Hin- und Herfahren auch die anderen Musikinstrumente. Irgendwie
ging alles ziemlich schnell und um 18:45Uhr befanden sich bereits die
Jungen und das Mädchen von "Frogstamp" auf der Bühne, kämpften
mit dem Sound und machten ihre Sache an sich aber recht gut. Im Verlaufe
des Abends wurden Sound und Stimmung auch immer besser, und es wurde
kräftig gefeiert, getrunken und gelacht. Worte wären zu klein,
dieses Spektakel angemessen zu beschreiben. In diesem Sinne einige Eindrücke:
Nacktbaden in der sehr warmen Elbe; philosophische Gespräche; Romantik
am Strand; Stimmungskanonen aus Kanada; eine falsche MP3-Musik-Reihenfolge;
193,05 Liter Astra; Illi und die Sauren; viele fremde freundliche Menschen;
Klassentreffen; 8-Stunden Filmmaterial; Helden wie Zimmermann und Felix,
ohne die das Ganze nicht gelaufen wäre; Alte Lieben neu entdeckt;
Gesichter raten in der Dunkelheit; Schnapsleichen auf dem Friedhof;
das Strandwort: "Honey"; beendete Freundschaften; begonnene Freundschaften,
Küsse auf dem Deich; Bands zum Verlieben; Abgewichste Bühnenshows,
Offene Münder, Tanzende Kinder; zufriedene Polizisten, erstaunte
Badegäste; glückliche durstige Badegäste uvm. Insgesamt
die Rettung des Wochenendes, eine legendäre Party, auch wenn ich
nach dem Abbau wirklich tot war...
"Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der
Ablehnung" - Robert Lemke (deutscher Journalist und Fernsehmoderator,
1913 -1989 )
Mittwoch, 21.Juli 2004
Scheinbar alles perfekt, heute eine vorläufige
Download-Area hochgeladen, die ihren Zweck erfüllt und nicht länger
auf sich warten lassen muss. Nur ärgerlich, dass die Demos selber
nicht die besten sind.. Der Kenner wird es verzeihen, aber die restlichen
99,999999991% der Bevölkerung? Nun denn nichts für ungut..
vielleicht kommt bald neuer Stoff..Spenden bitte an uns *g*.. Ansonsten
wird fleißig gearbeitet...mehr sollte für heute nicht gesagt
werden, da man sonst eventuell nicht ernst genommen werden könnte..(schade
schade schade)
"Alles was wir denken ist entweder Zuneigung oder Abneigung" - Robert
Musil (österreichischer Schrifsteller, 1880 -1942 )
Sonntag, 18.Juli 2004
Zeit heilt alle Wunden. Mehr als eine Floskel? Mit
einer Liebe im Herzen und meinen vier Geliebten im Auto machte ich mich
diesen Sonnabend auf, um erneut die Hamburger Nacht zu erobern. An jenem
Ort stießen auch die obligatorischen Gesichter des Hamburger Bergs
in Form von weiteren Bandmitgliedern hinzu..Es wurde getanzt, gelacht,
getrunken, spaziert und die Feststellung gemacht, dass selbst intensive
Gefühle und darauf folgender Hass irgendwann in Gleichgültigkeit
umschlagen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Traurig, dass
man sich nichts mehr wirklich zu sagen hat und dadurch vergangene Zeit
geschmälert wird, aber auch schön dass sich ungeklärte
Fragen irgendwann innerlich für einen selbst nicht mehr lohnen.
Konfrontation ist nötig, nur durch sie, kann ein Abschluss gefunden
werden. Narben verschwinden, Herzen öffnen sich weiter als jemals
zuvor. Die Liebe ist tot, es lebe die Liebe... Was noch? arkadaslar
önemli.. Es fühlt sich gut an, die Menschen, die einem am
Nächsten stehen, auf einem Fleck beisammen zu haben..Solch viel
zu kurze Nächte gibt mittlerweile viel zu selten...Pflegt sie!
Heute erst einmal ganz entspannt und im nüchternen Zustand das
LOGO reflektieren. Merchandising und Aufnahmen planen. Die Auftrittsliste
erweitern. Songs beenden. Kurz ein Festival mitplanen. AntiPayTV-Plakate
vorbereiten....Oh ja, wir sind voller Tatendrang...
"Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht,
ist eben dies das Schlimme auch an der besten" - Karlheinz Deschner
( deutscher Schriftsteller, 1924 - [...] )
Donnerstag, 15.Juli 2004
Ein grandioser Mittwochabend im LOGO liegt hinter
uns. Im Vorfeld dieses Events sollten allerdings erst einmal Frust und
schlechte Laune auftreten. Nach anfänglichen Starallüren bestimmter
Musiker, wurde die vertraglich festgelegte Reihenfolge noch einmal umgestellt,
so dass wir nun statt "Headliner" die "Anheizer Nr.1" spielen durften.
(Anmerkung: Es drehte sich hier um das Ohrenschmaus-Festival!) Nach
einigen Telefonaten sollte sich dies auch nicht weiter als Problem herausstellen,
da fast jeder von unseren lieben Leuten, noch rechtzeitig kommen konnte.
Die Moral im Vorwege: Der Klügere gibt manchmal nach und wird eventuell
dafür auch noch belohnt.. Der Laden war zumindest einigermaßen
voll, auch fremde Menschen tanzten und der Bass hat Baco all die Pein
im MarX doppelt und dreifach heimgezahlt, indem er ihn voll und ganz
in Stich ließ. Dennoch kann man behaupten, dass viele Mensche
an diesem Abend viel Spaß hatten, was mitunter auch an ASHTON
gelegen haben kann, die im Anschluss an unsere Weirdo-Bühnenshow
sehr schönen emotionalen Flächenrock Marke "Deftones-light"
kreierten... Und sonst? Eine Kiste Becks, weil wir so nett waren, mit
Glück ein paar mehr Menschen, die wir für unsere Musik begeistern
konnten und die wir auch bei unseren nächsten Auftritten sehen
werden, gute Gespräche und Lacher, tolle Fans und sehr sympatische
Locationbetreiber.. Rundum- Prädikat Gut
"Ich habe nie erlebt, dass ein Disputant einen anderen durch Argumente
überzeugt hätte" - Thomas Jefferson (Dritter Präsident
der USA, 1743-1826)
Sonntag, 11.Juli 2004
Sehnsucht nach Stille.. pulsierender Schädel will
nicht ruhen..Die Ereignisse des Wochenendes: Gestern abend im Roschinsky´s:
Liebende Seelen flattern zu den Klängen der Beatles umher, während
manch anderer auf ähnlichen Pfaden zu wandern beschließt
und neuen Menschen einen kleinen Einblick in sein Herz gewährt...
Was bleibt? Zumindest ein bedeutend schöner Abend, mit vielen Lachern,
Bieren und einem Fischmarktbesuch.. Und vielleicht ist es an der Zeit,
die AbbeyChase-Gemeinde wieder einmal zu vergrößern..Willkommen
Freunde.. Heute ist es an der Zeit, die Vorkehrungen für Mittwoch
endgültig abzuschließen.. Nachdem das erste geplante Programm
den zeitlichen Rahmen nun doch bei weitem sprengte, soll nun Plan B
zu einem perfekten Abend verhelfen.. Auch wenn es hierbei Verluste geben
wird, die nicht jeder so leicht verkraften wird... Zu viele Songs, ein
Luxusproblem, welches ich nicht missen möchte..Was den Holländern
ihr Sturm, das der AbbeyChase ihre Songs.. Bleibt nur noch die Frage:
Was ziehen wir an? Oder vielmehr... Was nicht?
"Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, das
was gescheh´ " - aus "Tanz auf dem Vulkan" von Hans Steinhoff (deutscher
Regisseur, 1882 -1945)
Montag, 5.Juli 2004
Die Lehren vom Wochenende: Die Polizei ist ein unerhörter
Weckdienst am Sonntag morgen und durch eine Fernsprechanlage sollte
man stets Höflichkeit walten lassen, sofern man nicht weiß,
wer unten vor der Tür steht.. Fussball ist und bleibt eine der
unberechenbarsten und dadurch interessantesten Sportarten der Welt!
Obrigado Portugal! Glückwunsch Griechenland! Wider erwarten mutierte
Ellas zum Über-Favoritenkiller und spielte sich (zumindest gestern)
in die Herzen vieler Zuschauer. Auf jeden Fall schien in der Hofa kein
einziger Portugal-Fan außer Baco und mir zu sein... Weiterhin
war zu erlernen, dass dummdreist nicht gleich dummdreist ist und versuchte
Höflichkeit auch das Gegenteil bewirken kann. Das nächste
Mal lieber einen Tunnel im Gesicht verlegen, statt Diskussionen beginnen
zu lassen, die dann nicht einmal sachlich beendet werden dürfen..
An diesem Wochenende gab es eindeutig zu viele aggressive Menschen da
draußen. Leute macht mehr Rockmusik und entspannt euch!!! Was
es sonst noch gab: Wir haben zum einen gelernt, wie wichtig es doch
ist, sich bei Auftritten auch auf der Bühne zu hören und weiterhin,
dass man einen leeren Saal sogar noch RICHTIG LEER fegen kann. Danke
an alle Beteiligten, die unsere "schlüpfrige" Bühnenshow ertragen
haben und bis zum bitteren Ende geblieben sind..*g* Spezieller Dank
gilt hierbei noch einmal Thomas Möller und Harald Hoffmann, welche
es unabhängig voneinander wagten, den ausreichenden Freiraum für
Tanzeinlagen zu nutzen.. Wir hatten definitiv Spaß! Die "Hamburg-Wilhelmsburg-Hymne"
findet immer mehr Anklang und vielleicht wird ja irgendwann so etwas
wie eine Interaktion mit dem Publikum geplant (die Worte lauten: "Ich
geh nicht fort"). Ach ja: Kabellose Mikros sollten zum Grund-Equipment
jeder guten Location gehören..
"Gesegnet, wer etwas Freundliches sagt, dreimal gesegnet, wer es
wiederholt" - Frei nach einem alten arabischen Sprichwort
Mittwoch, 30.06.2004
Die letzten Tage waren in musikalischer Hinsicht ein
großer Erfolg. Zweieinhalb neue Songs, 3 halbe Auftritte, wenn
alles gut geht, und die Erkenntnis, dass Sommerloch nicht gleich Sommerloch
ist. Herzlichen Dank an Portugal, Tschechien und all die anderen lustigen
Mannschaften, die uns mit zauberhaftem Fussball beglückt haben
und immer noch beglücken, und auch an die unglücklichen Mannschaften,
die uns widerum schlichtweg belustigt haben. Auch wir haben uns überlegt,
eine AbbeyChase-Werkself aufzumachen, und dann 2006 die WM unsere Nation
zu vertreten..... Schlimmer geht´s nimmer..
Dienstag, 29.06.2004
Das neue Tagebuch! WILLKOMMEN!!
Sonntag, 27.06.2004
Ein erster Härtetest bei drei von fünf Bandmitgliedern
hat ergeben, dass diese durchaus noch in der Lage sind an ihre pysischen
Grenzen zu gehen. Dank gilt hierbei insbesondere dem Hamburger Berg
und Sandra und dem Grünspan, sowie Al und Kuddel, die es erst ermöglicht
haben, dass der (Muskel)Kater vom Freitag auch Sonnabend gepflegt wird..Wer
will da schon Rockstar werden... Das LOGO wird ein Kinderspiel.. Nächste
Woche --- Freundschaftskick im Bürgerhaus..
Montag, 21.06.2004 21:31
Zwei Dumme und ein Gedanke trafen sich im LOGO um sich
bezüglich des heiß ersehnten Auftritts hundertprozentige
Gewissheit zu verschaffen.. Nun denn liebe Leute ab heute darf gekauft
werden.. In gut drei Wochen werden wir an unsere körperlichen Grenzen
gehen nur um festzustellen, dass wir zu alt dafür sind..*schnief*
aber schlafen kann man wenn man tot ist... carpe noctem
Sonntag, 20.06.2004 14:28
Wieder da.. das Tagebuch meldet sich hiermit zurück..Es
ist viel passiert, seit dem letzten Eintrag. Die Seite genießt
nach und nach das Privileg mit Texten gefüllt zu werden (9 an der
Zahl).Das Gästebuch hat eine Anzahl von 10 Usern (und es werden
noch viele mehr). Der Downloadbereich wird vorbereitet.. Wir müssen
die Seite definitiv noch bebildern..Weiterhin ist die Seite mit netten
anderen Seiten (HERBSTWEIN) verlinkt, dessen Besuch sich kein Mensch
entgehen lassen darf. Weitere Vorschläge an mich bitte.. Zu guter
Letzt ein Resümee bezüglich vergangenen Mittwoch (16.06.2004):
AbbeyChase erhielt einen Tiefschlag in Joe´s Garage und hatte dennoch
genug Spaß, um das MarX und andere umliegende Utensilien (wie
z.B. Bässe) zu zertrümmern. Glücklicherweise kommt unsere
Plattenfirma "GehbettelnRecords" für sämtliche Schäden
auf. Festzustellen ist, dass wir endlich mal mehr als eine halbe Stunde
spielen wollen ("Bin grad mal warm"), was am 14.07.2004 im LOGO auch
endlich der Fall sein wird. Ach ja! Wahlurnen bzw. Wahlzettel sollten
immer erst nach der letzten Band ausgeteilt werden. (Das meinten angeblich
auch Menschen aus dem Publikum, die uns noch nicht kannten *g*). Vielen
Dank auch in diesem Sinne an alle, die gekommen sind, um uns zu sehen
und ein (für die sensiblen Technohörer) augenzwinkerndes "DAMN"
für die Weicheier, die Ausreden, wie Kino, Arbeit oder ähnliches
gefunden haben, um nicht bei unserer Live-Schweiß-Blut-Show dabei
zu sein.. Die nächste Chance ist vor allem das LOGO für euch..
Bis dann..
Mittwoch, 19.05.2004 17:18
sie wächst und gedeiht, unsere kleine seite und
ich muss sagen, wir können stolz auf uns sein...
Montag, 17.05.2004 12:22
heute Vorkehrungen getroffen, die dem fortschritt dieser
seite dienlich sind. frisch ans werk und demnächst mal für
diese seite geworben
Freitag, 14.05.2004 23:39
23:29 stockfinsteres hamburg - die vergnügungssüchtigen
seelen knüpfen das netz der nacht inmitten all der menschenmassen,
bereit den arsch einer göttin zu küssen oder in polkaklängen
zu zerfließen. lediglich ein paar einsame tänzer lassen dieselbige
baumeln und frönen der stille, die einen viel zu selten auf ihre
reise mitnimmt. es ist friedlich hier. nutzet die nacht auf eure eigene
weise (pad)
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